Newsletter Archiv der Merkur GmbH
| 13.05.2008 MERKURIER 02/2008 Newsletter der Merkur GmbH MERKURIER 2/2008 -- Diesen Newsletter haben Sie abonniert. -- Sehr geehrte/r Kunde/in, sehr geehrte/r Interessent/in, wir freuen uns, Ihnen unseren zweiten Newsletter für 2008 zur Verfügung zu stellen. Dieser informiert Sie ca. alle 3 Monate über Aktuelles, Wichtiges und auch Kurioses aus unserer Bearbeitung und deren Randgebiete. 1. Care & Click e.V., MERKUR macht prima Klima! Merkur unterstützt seit Anfang diesen Jahres das Online-Portal Care & Click e.V. Durch Sponsoring von aussergewöhnlichen Hintergrundbildern für PCs, werden Mittel für Aufforstprogramme in Deutschland zur Verfügung gestellt. Es freut uns sehr, dass auch in unserem Namen 8.000 neue Setzlinge in Burkhardtsdorf (Sachsen) dafür sorgen, dass der CO2-Ausstoss verringert wird. Durch nachhaltige Forstwirtschaft wird somit auf 20.000 qm ein Wald von ca. 2.000 Bäumen entstehen. Wir bedanken uns bei allen, die durch den Abruf der wunderschönen Wallpapers zu diesem bereits jetzt beachtlichen Erfolg beigetragen haben. Näheres zu dieser Aktion unter: http://www.care-and-click.org/home/einzelansicht-news-home/article/bilder-werden-zu-wald-739/43/. 2. Bundesverband erreichte Urteil gegen ITM (Inkasso Team Moskau) Der Bundesverband Deutscher Inkasso Unternehmen (BDIU) erreichte vor dem Landgericht Köln, dass das durch die Medien sehr bekannte ITM nicht mehr als Inkassounternehmen tätig sein darf. In der Vergangenheit machte ITM auf sich durch mehr als fragwürdige Methoden im Forderungseinzug aufmerksam, die sich am Rande der Rechtsstaatlichkeit bewegen. Nun wurde ITM untersagt, den Namen Inkasso zu verwenden und auferlegt, im Weiteren sämtliche Inkassoleistungen einzustellen. Dies unter Androhung eines Ordnungsgeldes bis zu 250.000,--. Damit hat unser Bundesverband es einmal mehr erreicht, dass die zugelassenen und ordentlichen arbeitenden Inkassounternehmen nicht mehr mit dubiosen Firmen verglichen werden können. 3. Zahlungsverhalten in Deutschland Das Zahlungsverhalten in Deutschland hat sich im letzten Jahr weiter verbessert. Die bis zum vereinbarten Zahlungsziel eingegangenen Rechnungen erhöhten sich von 67 % im IV. Quartal 2005 auf 74 % im IV. Quartal 2007. Dies ist ein erheblicher Anstieg, der auch in den Unternehmen erhöhte Liquidität und Planungssicherheit schafft. Es gibt leider auch Negativ-Beispiele. Versicherungen bezahlten z.B. noch IV/2006 81 % aller Rechnungen pünktlich, in IV 2007 waren dies nur noch 77,5 %. 4. Lehrstellen-Nachvermittlungsaktion Am Beispiel der IHK Oberbayern zeigte sich, dass der Lehrstellenmarkt zumindest in Oberbayern, keineswegs leer ist, im Gegenteil. Zum 30.09.2007 waren 704 Jugendliche ohne Ausbildungsvertrag. Dem gegenüber standen 2270 Angebote auf Lehrstellen. Daraufhin wurden 410 Jugendliche zur Nachvermittlung eingeladen, hiervon haben sich 77 Bewerber entschuldigt, 185 Bewerber sind gar nicht erst erschienen. Leider zeigt sich dadurch, dass es nicht an den Unternehmern und mangelnden Ausbildungsplätzen liegt, sondern zum großen Teil an den Bewerbern selbst. Auch wir sind ein Ausbildungsbetrieb, der jedes Jahr das gleiche Problem hat. Von 10 eingeladenen Bewerbern kommen nur 6-8 zum Vorstellungsgespräch. Offensichtlich ist es nicht mehr ”in”, sich rechtzeitig zu melden, um abzusagen. 5. Verbraucherinsolvenzverfahren, ein Trend nach oben Jeder Börsianer würde sich freuen, wenn sich der Kurs seiner Aktie genauso nach oben bewegen würde, wie die Anzahl der Verbraucherinsolvenzverfahren. 2005 waren es ”nur” 71.435 Verfahren, 2006 bereits 100433 Verfahren. Das entspricht einen Zuwachs von 40,6 % (und das steuerfrei!). 2007 ergab sich mit insgesamt 105.238 Verfahren immerhin noch eine Steigerung von 9 %. Da es in Deutschland über 2 Millionen überschuldete Haushalte gibt, ist leider mir einem weiteren Anstieg zu rechnen. Leider deshalb, da unserer Erfahrung nach in den meisten Verfahren mit keiner Auszahlung gerechnet werden kann. Sorgen Sie vor! 6. Zu guter Letzt: Die Bewerbung eines ”arbeitswilligen” Schuldners Nicht nur Ratenzahlungen oder Insolvenzpläne erreichen uns, auch dieser Brief ging bei uns ein: ”Die Forderungen über € 400,–– kann ich leider nicht bezahlen, aber auf den Rat meines Arbeitsamtsachbearbeiter möchte ich mich bei Ihnen als Geldeintreiber bewerben. Ich habe viele einschlägige Vorstrafen und auch noch laufende Verfahren. Als Member in einem MC verfüge ich über viel Kampferfahrung. Fragen Sie den Presi. Wegen Alkohol und BTM hab ich grad keinen Führerschein – wenn Sie mir bitten einen Vorschuß (so € 1000,––) schicken könnten, könnte ich den Idiotentest nochmal machen. Sie sehen ich passe gut in Ihre Mannschaft und hab auch ein paar mal eingesessen (auch im Ausland). Nach Frankreich kann ich jedoch nicht (Reststrafe absitzen). Ich lebe zur Zeit von Hartz IV, das ist ganz wenig aber stelle mir so € 5.000,–– im Monat Gehalt vor.” Das Schreiben ging in dem Stil immer weiter, auch ein Lebenslauf wurde beigefügt sowie ein Foto. Mit dieser Art und Einstellung können wir als zugelassenes und seriöses Inkassounternehmen nichts anfangen. Wir sind nicht im wilden Westen. Wir hoffen, Sie erneut gut informiert zu haben. Mit freundlichen Grüßen Ihre Merkur GmbH. ------------------------- MERKUR GmbH Forderungsmanagement, Inkasso und Auskunftei Max Haarländer Prokurist - Leiter Sachbearbeitung Pfälzer-Wald-Str. 68, 81539 München Telefon: 0 89/68 95 08-36 Telefax: 0 89/ 6 80 33 40 email: haarlaender@merkur-gmbh.de www: http://www.merkur-gmbh.de Sitz der Gesellschaft: München HRB 54170 Geschäftsführer: Dipl.-BW. Ines Urbanski USt-Id-Nr.: DE 129413931 Sie erhalten diese Mail, weil Sie sich in unsere Mailingliste eingetragen haben. Unter folgendem Link können Sie Ihre Emailadresse jeder Zeit aus der Empfängerliste des Merkur Newsletters entfernen: %!unsubscription_link!% |
