Newsletter der Merkur GmbH MERKURIER 1/2006
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Sehr geehrte/r Kunde/in,
sehr geehrte/r Interessent/in,
wir freuen uns, Ihnen unseren ersten Newsletter für 2006 zur Verfügung zu stellen. Dieser informiert Sie alle 3 Monate über aktuelles, Wichtiges und auch Kurioses aus unserer Bearbeitung und deren Randgebiete.
1. Neu: e-Inkasso
Auf www.merkur-gmbh.de können Sie im Bereich e-Inkasso 24 Std. – rund um die Uhr -online Neuaufträge erteilen, sowie die Verfahrensstände zu den übergebenen Vorgängen abfragen. Auf Wunsch stellen wir Ihnen ein Passwort zur Verfügung. Sofern Sie auch die Bonitätsprüfungen bei uns machen lassen, erhalten Sie hierüber ebenfalls Zugang.
2. Die Insolvenzfalle bei Ihren Firmenkunden
Eine Erhebung der bei uns geführten Daten hat ergeben, dass bei B2B-Geschäften (Business to Business) in fast 12 % der übergebenen Inkassofälle ein Insolvenzverfahren gegen die Schuldner beantragt wurde. Fast 15 % der offenen Rechnungs-Beträge sind dadurch betroffen.
Eine wirksame Vorsorgemaßnahme ist hierfür eine bei Bestellung durchgeführte Bonitätsprüfung. Diese können Sie bei uns Online erhalten. Gerne schicken wir Ihnen ein Angebot.
Dadurch können Sie Ihre Forderungsausfälle durch die Insolvenz erheblich verringern, wenn auch natürlich nicht zu 100 Prozent.
3. Europäischen Vollstreckungstitel: Forderungen in der EU leichter
eintreiben
Die Bundesregierung erleichtert mit dem Beschluss eines Gesetzes zur Durchführung der EG-Verordnung über einen Europäischen Vollstreckungstitel deutschen Unternehmen das Eintreiben von Forderungen in der EU.
Künftig werden vorerst nur Entscheidungen deutscher Gerichte auf Geldforderungen in den übrigen EU-Mitgliedsstaaten vollstreckt werden können. Beispielsweise kann man sich ein Versäumnisurteil als Europäischen Vollstreckungstitel bestätigen lassen. Damit ist eine Vollstreckung auch in das Schuldnervermögen z.B. in Spanien möglich, ohne dass das bislang erforderliche aufwändige Vollstreckbarerklärungsverfahren durchlaufen werden muss.
Die neue EG-Vollstreckungstitel-Verordnung ist seit dem 21.10.2005 in den Mitgliedstaaten der EU (außer Dänemark) gültig. Auf Antrag wird der Titel auf einem vereinheitlichten Formblatt bestätigt. Der Schuldnerschutz wird ebenfalls in Deutschland und nicht wie bisher im Vollstreckungsstaat geleistet.
Wie immer steckt der Teufel aber im Detail. Wenn Ihre Kunden in der EU, aber außerhalb Deutschlands sitzen, dann stehen wir gerne für ein Informationsgespräch zur Verfügung.
4. Zunahme von Erwerbstätigen: „Kellerakten“ aktivieren
In fast allen Bundesländern nahm im Laufe des Jahres 2004 die Zahl der Erwerbstätigen, die ihren Arbeitsplatz im jeweiligen Bundesland haben, zu. Dies berichtet das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW. Die Zahlen für 2005 liegen noch nicht vor.
Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend auch für 2005 anhält. Sollte dies der Fall sein, kann aufgrund der besseren Beschäftigungslage davon ausgegangen werden, dass Rechnungen zukünftig wieder etwas schneller beglichen werden. Allerdings ist dies ein schleichender Prozess, der sich erfahrungsgemäß nur über eine weitere, positive Entwicklung am Arbeitsmarkt und der Konjunktur bemerkbar macht.
Tipp: Holen Sie jetzt Ihre Altforderungen aus dem Keller. Die Chance auf Realisierung ist gestiegen, auch bei schwierigen Fällen.
Die Statistik im Detail:
Bundesland Anzahl Zu- und Abnahme in %
Baden-Württemberg 5.346.200 + 0,2
Bayern 6.222.100 + 0,3
Berlin 1.534.800 + 1,4
Brandenburg 1.017.100 + 0,2
Bremen 391.100 + 0,5
Hamburg 1.037.700 + 0,9
Hessen 2.991.700 + 0,2
Mecklenburg-Vorpommern 708.500 - 0,5
Niedersachsen 3.479.800 + 0,1
Nordrhein-Westfalen 8.281.900 + 0,5
Rheinland-Pfalz 1.753.500 + 0,6
Saarland 500.700 + 0,5
Sachsen 1.919.100 0
Sachsen-Anhalt 1.013.000 + 0,1
Schleswig-Holstein 1.210.900 0
Thüringen 1.032.000 + 0,3
Deutschland 38.442.000 + 0,3
aus Unternehmermagazin 12/2004 S. 21
5. Der Mittelstand als Rückgrat der Wirtschaft
Der Mittelstand wird immer stärker mit Steuern und Abgaben belastet, ist aber das Rückgrat unserer Wirtschaft. 99,7 % aller Unternehmen stellt der Mittelstand, er tätigt 41,2 % aller Umsätze. Mehr als 25 Millionen Beschäftige (70,2 %) finden Ihr Auskommen in mittelständischen Unternehmen. Im Übrigen werden 81,9 % der Lehrlinge vom Mittelstand ausgebildet.
Quelle: IfM Bonn Stand 2002/2003
6. Großbritannien: Warnung vor betrügerischen Warenbestellungen
Die Deutsch-Britische Industrie- und Handelskammer in London weist darauf hin, dass in letzter Zeit vermehrt betrügerische Warenbestellungen aus Großbritannien in Deutschland aufgegeben wurden.
Die Betrüger benutzen für solche Bestellungen meistens den Namen und die Briefbögen seriöser britischer Firmen, die zunächst hiervon nichts wissen.
Betrügerische Bestellungen zeichnen sich oft durch die folgenden Merkmale aus:
- Der Lieferort weicht von der angegebenen Geschäftsadresse ab oder soll
erst kurz vor der Lieferung bekannt gegeben werden.
- Die Bestellungen sind angeblich eilig.
- Verhandlungen über Preis und Qualität sind selten.
- Der Produktschwerpunkt liegt im Bereich Computer-Hardware, jedoch
kommen auch andere Güter für einen unbestimmten Käuferkreis in Frage.
- Die angegebenen Telefonnummern sind oft 07-er Nummern. Diese sind in
Großbritannien für Mobiltelefone reserviert.
Aus AWI 07/2005 Seite 9
7. Merkur Charity Aktion: "Bildung für Afrika"
Bereits zum Schulanfang haben wir unsere Charity-Aktion "Bildung für Afrika" gestartet. Diese geht nun in die Verlängerung. Es würde uns außerordentlich freuen, wenn Sie sich daran beteiligen. Weitere Informationen finden Sie auf www.merkur-gmbh.de.
Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Jahr 2006.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr Merkur GmbH Online-Team
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Merkur GmbH
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