Newsletter der Merkur GmbH 01/2008
MERKURIER 1/2008-- Diesen Newsletter haben Sie abonniert. --
Sehr geehrte/r Kunde/in,
sehr geehrte/r Interessent/in,
wir freuen uns, Ihnen unseren ersten Newsletter für 2008 zur Verfügung zu stellen. Dieser informiert Sie ca. alle 3 Monate über Aktuelles, Wichtiges und auch Kurioses aus unserer Bearbeitung und deren Randgebiete.
1. 20 Prozent mehr Verbraucherinsolvenzen
Die Zahl der Firmenpleiten sank im ersten Halbjahr 2007. Sorgen machen uns jedoch zunehmend die Verbraucherinsolvenzen. Hier ist ein Anstieg von 20 Prozent zu verzeichnen.
Immer mehr Privatpersonen wollen nach der Anhäufung von Schulden in den Genuss kommen, nach 6 Jahren Wohlverhaltensperiode wieder schuldenfrei zu sein; oft ohne auch nur einen Cent bezahlt zu haben. Häufig hat die Allgemeinheit die Entschuldung auch noch mit Prozeßkostenhilfe finanziert.
Unserer Erfahrung nach, geht ein Teil der Schuldner während des laufenden Insolvenzverfahrens erneut Verpflichtungen ein, ohne diese bezahlen zu können. Ein ewiger Kreislauf also.
Wir versuchen für unsere Auftraggeber in Zusammenarbeit mit Partnerfirmen arbeitslose Schuldner wieder in „Lohn und Brot“ zu vermitteln, um zumindest einen Teil der Forderungen zu realisieren.
2. Schuldenkompass der Schufa
Die Schufa hat über 400 Millionen Datensätze ausgewertet und landkreisweise festgestellt, wo die finanzielle Misere am höchsten ist. Hierbei ist ein großes Nord/Süd-Gefälle festzustellen. Je südlicher, desto besser die finanzielle Situation.
Ebersberg, München, Eichstätt und Starnberg sind die 4 Landkreise mit der niedrigsten Verschuldung. Eine vorab durchgeführte Bonitätsprüfung verhilft Ihnen vor Auftragsannahmen zu erhöhter Sicherheit – gerade in den schwierigen Regionen.
Über unsere Internetseite www.merkur-gmbh.de erhalten Sie online Zugang zu einer Informationsplattform. Dort können Sie ohne Mitgliedsbeitrag Bonitätsauskünfte einholen und sogar Adressermittlungen durchführen. Bezahlt wird nur die gewünschte Auskunft und nicht mehr.
Quelle Schufa
3. Pfändende Gerichtsvollzieher, eine Seltenheit?
Aus der Übersicht über die Geschäftstätigkeit und Personalbestand der Gerichtsvollzieher für 2006 kann man entnehmen, dass ca. 4833 Gerichtsvollzieher 10256 Versteigerungen durchgeführt haben, auf jeden Gerichtsvollzieher entfallen somit nur 2,12 Versteigerungen im ganzen Jahr.
Informationen unserer Auftraggeber, Auswertungen von Telefonaten, Außendienstprotokollen usw. führten bei uns im Zeitraum 11/2006 – 10/2007 dazu, dass die gezielten Vollstreckungen mit Angaben von zu pfändenden Gegenständen in über 80 % der Fälle zu einen positiven Ergebnis führten.
Um die Effektivität der Vollstreckungsmaßnahmen weiter zu erhöhen, sind oft auch zusätzliche Informationen unserer Auftraggeber hilfreich. Wenn Sie wissen, dass ihr Schuldner ein Auto fährt, wo er arbeitet, eine teure Uhr trägt oder anderweitig Vermögen hat, teilen Sie uns dies bitte mit. Da Schuldner zum „Vergessen“ von Vermögenswerten neigen, verhilft solches Hintergrundwissen oft doch noch zur Realisierung der Forderung.
Quelle: Auskünfte der Landesjustizverwaltungen
4. Höchstes Wirtschaftswachstum seit 2000, zahlen deshalb die Schuldner besser?
Das statistische Bundesamt gab heraus, dass 2006 ein Wirtschaftswachstum von 2,8 % bzw. real von 2,5 % vorlag.
In diesem Zusammenhang konnten wir feststellen, dass zwar lt. Statistik auch immer weniger Menschen arbeitslos sind, sich aber bei den Quoten kein erheblicher Anstieg der bezahlten Forderungen feststellen lässt.
Lediglich ein kleiner Trend war erkennbar. Vorgänge, in denen die Schuldner oft jahrelang zahlungsunfähig waren und uns deshalb immer wieder vertrösteten, können jetzt mitunter plötzlich realisiert werden. Hierbei macht sich unsere „Wadlbeisser-Mentalität“ bemerkbar. Die Schuldner werden von uns während der gesamten Bearbeitungsdauer immer wieder an ihre offenen Verbindlichkeiten erinnert. Durch diese stetige Präsenz gelingt es uns oft, genau dann zur Stelle zu sein, wenn der Schuldner wieder in der Lage ist, zumindest Ratenzahlungen zu leisten.
5. Der Basiszinssatz hat sich wieder geändert
Der Basiszinssatz beträgt ab dem 01.01.2008 3,32 %. Der Verzugszinssatz beträgt somit bei Verbraucherbeteiligung 8,32 % (mit Privatpersonen), ohne Verbraucherbeteiligung (mit Unternehmen, Selbstständigen usw.) 11,32 %.
6. Neues Rechtsdienstleistungsgesetz RDG beschlossen
Ab dem 01.07.2008 tritt das neue Rechtsdienstleistungsgesetz in Kraft. Dies regelt insbesondere auch die Tätigkeiten der Inkassounternehmen bzw. deren Befugnisse.
Erfreulich hierbei ist, dass Inkassounternehmen zukünftig gerichtliche Mahnverfahren, Haftbefehle zur Erzwingung der Abgabe der eidesstattlichen Versicherung und auch Pfändungs- und Überweisungsbeschlüsse (Lohnpfändung usw.) beantragen dürfen.
Damit können wir noch schneller und zielgerichteter die Bearbeitung von Forderungen durchführen.
Wir hoffen, Sie erneut gut informiert zu haben.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Merkur GmbH.
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MERKUR GmbH
Forderungsmanagement,
Inkasso und Auskunftei
Max Haarländer
Prokurist - Leiter Sachbearbeitung
Pfälzer-Wald-Str. 68, 81539 München
Telefon: 0 89/68 95 08-36
Telefax: 0 89/ 6 80 33 40
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Geschäftsführer: Dipl.-BW. Ines Urbanski
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